Geschichte

1014
vermutlich Gründung eines Chorherrenstifts und Baubeginn der romanischen Kirche unter Bischof Heinrich I

1057
Umwandlung in eine Benediktinerabtei durch Bischof Adalbero

1108
Umbenennung in St. Peter, Paul und Stephanus

1157
Bau der Gemeindekirche St. Peter und Paul; Kloster und Kirche heißen nun St. Stephan

1518
Luther in Würzburg. Lutherische Domprediger in Würzburg waren
Johann Gramann und Paul Speratus, deren Liedtexte heute im Evangelischen Gesangbuch stehen

1573
Unter Bischof Julius Echter Gegenreformation, Vertreibung der evangelischen Christen

1715
Neubau des Ostchors

1789
Neubau des Kirchenschiffs und der Türme durch Johann Philipp Geigel im frühklassizistischen Stil

1802
Säkularisierung des Klosters; am 31.10. erster evangelischer Gottesdienst auf dem Sanderrasen durch Feldprediger Fuchs

1803
Bayerisches Toleranzedikt: Bürgerrecht und Recht zur Gemeindegründung für Protestanten; die Gemeinde ist für Lutheraner und Reformierte offen. Übertragung der Stephanskirche an die Protestanten als Universitäts- Militär-, Hof- und Gemeindekirche

1804
Am 1. Januar erster evangelischer Gottesdienst in St. Stephan; Gründung eines Konsistoriums für die fränkischen Gebiete unter Leitung von Friedrich Immanuel Niethammer

1816
St. Stephan wird Eigentum der Gemeinde

1827
St. Stephan wird Dekanatskirche

1849
Rede Johann Hinrich Wicherns am 20.6.

1945
Zerstörung der Kirche am 16.3.

1950-52
Wiederaufbau unter Dekan Wilhelm Schwinn

1979
Innenrenovierung

1983
Bau der Weigle-Orgel (nur Teil-Ausführung)

ab 2001
Denkmal der Versöhnung am Wilhelm-Schwinn-Platz; St. Stephan ist Mitglied im Nagelkreuzzentrum Würzburg

2009/10
Außenrenovierung der Kirche

2014/15
Sanierung und Fertigbau der Orgel durch Fa. Richard Rensch


 

Historische Fotos

Literatur

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Evangelisches Leben nach der Zerstörung
Ausstellung im Jahr 2009